Ev. Kindergarten Isenstedt

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Isenstedt-Frotheim


Goldflegge 4 - 32339 Espelkamp - Tel.: 05743 / 8203

 

 Leitbild des Ev. Kindergarten Isenstedt

 

Der evangelische Kindergarten Isenstedt befindet sich in Trägerschaft der evangelisch- lutherischen Kirchengemeinde Isenstedt- Frotheim. Für uns ist die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde in Form von Familiengottesdiensten, Andachten und Unterstützung selbstverständlich, denn wir sind ein wichtiger Teil der Kirchengemeinde.

Die Gemeinde, Pfarrer, Presbyterium, Leitung, Mitarbeitende, Kinder und ihre Familien fühlen sich miteinander verbunden und stärken und unterstützen einander.

Die Vermittlung von christlichen Werten, Normen und Maßstäben gehört zu unserem täglichen Leben. Diese und die Vermittlung der biblischen Botschaft sind die Basis für unseren christlich- diakonischen Auftrag.

 

 

Vorwort

Liebe Eltern, liebe Leserinnen und Leser!

Sie halten die Konzeption des evangelischen Kindergartens Isenstedt in Ihren Händen. Wir möchten Ihnen hierin unsere pädagogischen Grundsätze und Inhalte näher bringen.

Es wurde Ihnen ein Kind anvertraut: ein Geschenk Gottes. Er gibt Ihnen die Aufgabe, nach bestem Vermögen für Ihr Kind zu sorgen und es zu einem fröhlichen, aufgeweckten Menschen zu erziehen. Durch Ihre Fürsorge soll es lernen, sein eigenes Leben einmal verantwortlich führen zu können.

Ihr Kind ist ein Original, also unverwechselbar und wertvoll. Es soll bedeutungsvolle Jahre seiner Entwicklung in unserem Kindergarten verbringen.

Wenn sie Ihr Kind in unsere Obhut geben, versprechen wir Ihnen, es bestmöglich in der Entwicklung des Selbstwertgefühls/ Vertrauens sowie dem Sozialverhalten zu stärken und zu fördern.

 

Interkulturelle und interreligiöse Öffnung, Kultursensibilität

Der Kindergarten Isenstedt ist ein offenes Haus. Die Mitarbeitenden des ev. Kindergartens sind offen gegenüber fremden Kulturen und Religionen.

Da wir großen Wert darauf legen, dass sich jedes Kind akzeptiert, wertgeschätzt und wohl fühlt, bedeutet dies für uns das:

  • Jedes Kind, jede Familie, unabhängig von Konfession, Herkunft und Kultur bei uns willkommen ist.
  • Jedes Kind angenommen und unterstützt wird.

In unserem Alltag greifen wir Themen und Rituale anderer Kulturen u.a. in Form von Angeboten/ Projekten auf und setzen uns damit auseinander.

Sind gewisse Dinge aus kulturellen/ religiösen Gründen für einige Familien nicht möglich, so bieten wir gerne Alternativen an. Dies betrifft z.B. das Essen, den christlichen Morgenkreis oder andere Andachten.

Ziel der interkulturellen Öffnung unserer Einrichtung ist es, individuelle, ganzheitliche und bedarfsorientierte Alltagsangebote zu schaffen.

Das Leitziel beinhaltet Kinder mit Migrationshintergrund bereits in der Elementarerziehung optimal zu fördern. Durch eine integrationssensible und gelingende Elternarbeit möchten wir zu einer umfassenden Chancengleichheit beitragen.

Teamarbeit in unserer Einrichtung

Wir verstehen uns als fachkompetente Partner der Kinder. Diese Kompetenz erweitern wir regelmäßig durch Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen.

Damit eine gute Zusammenarbeit der Mitarbeitenden immer gewährleistet ist, führen wir alle 14 Tage eine Teambesprechung durch. Diese wird ergänzt durch interne Gruppendienstbesprechungen.

Flexibilität, Engagement, Verantwortungsbewusstsein und die Vermittlung des evangelischen Glaubens sind Grundvoraussetzungen für die Arbeit in unserem Team.

Vereinbarte Regeln und besprochene Freiräume werden von den Mitarbeitenden akzeptiert und eingehalten.

So wie jedes Kind ein Original ist, sind wir es auch. Daher versteht es sich von selbst, dass auch die Umsetzung unserer Ziele in den Gruppen unterschiedlich gehandhabt wird.

Im Rahmen der Konzeption ist jedes Mitarbeiterteam für die eigene Gruppe verantwortlich und hat eigene Gestaltungsfreiräume.

Darum besprechen Sie bitte alle Fragen, Probleme und Anregungen mit den Mitarbeitenden der jeweiligern Gruppe.

In Konfliktfällen ist die Leitung der Einrichtung Ansprechpartnerin. Diese Funktion haben zusätzlich Elternvertreter, sowie Trägervertreter (Kindergartenpresbyter).

 

Qualitätssicherung und Entwicklung

Alle Mitarbeitenden des ev. Kindergartens Isenstedt arbeiten nach den Qualitätskriterien des evangelischen Gütesiegels BeTa. Das Gütesiegel ist ein Qualitätsmanagementsystem zur Festlegung der grundlegenden Struktur der Arbeitsprozesse und Verfahren. Diese Arbeitsprozesse sind transparent für alle Mitarbeitenden, sodass die Qualität der Arbeit in jedem Bereich sichergestellt ist.

Das Qualitätsmanagementsystem sichert die Einhaltung und Weiterentwicklung des festgestellten Qualitätsniveaus und spiegelt die evangelische Haltung wieder.

Die Mitarbeitenden des Kindergartens haben das System einrichtungsbezogen aufgebaut und entwickelt. Hier erfolgt eine regelmäßige, kontinuierlicher Weiterentwicklung bzw. Evaluation.

Die pädagogischen Mitarbeitenden führen regelmäßig Teamtage durch und bilden sich in allen relevanten Bereichen fort.

Im Bereich des Qualitätsmanagement ist die Einhaltung der EU- Datenschutzgrundverordnung selbstverständlich.

Alle fünf Jahre wird eine Rezertifizierung des BeTa Gütesiegels angestrebt.

 

Interne Kommunikation

Interne Kommunikation umfasst alle geplanten und strukturierten Gespräche und Maßnahmen zum Informationsaustausch, Entscheidungsfindung und Planung der Tageseinrichtung für Kinder. Sie beinhaltet familien- und einrichtungsrelevante Informationen zwischen Träger, Leitung und Mitarbeitenden der Tageseinrichtung, die für die allgemeine Organisation des Arbeitsalltags und dessen Abläufe erforderlich sind. Die interne Kommunikation trägt zur Transparenz der Informationen und Arbeitsabläufe bei.

In regelmäßig stattfindenden Dienstbesprechungen/ Gruppendienstbesprechungen werden alle relevanten Informationen an die Mitarbeitenden weitergegeben bzw. die pädagogische Arbeit besprochen und reflektiert. Um zu gewährleisten, dass auch kurzfristigen Informationen alle Mitarbeitenden erreichen, liegt ein Infobuch aus. Die Mitarbeitenden sind gehalten, bei Dienstbeginn und auch zwischenzeitlich dort Einblick zu nehmen, bzw. Informationen dort einzutragen.

Uns ist es wichtig, dass bei der Übergabe der Kinder an einen anderen Mitarbeitenden wichtige Informationen mündlich weitergegeben werden.

Die pflegerischen Tätigkeiten werden in einem Wickelbuch dokumentiert. Die Eintragungen ermöglichen allen Mitarbeitenden relevante Informationen diesbezüglich an die Eltern weiterzugeben.

Schriftliche Informationen an die Eltern werden im Elternpost weitergegeben

Beobachtung und Dokumentation

  • Unsere Tageseinrichtung für Kinder benutzt für die Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung der Kinder zwei verschiedene Systeme (Portfolio, schriftliche Dokumentation).

Alle Fachkräfte sind mit dem Umgang der Systeme vertraut.

  • Die Beobachtungen und Dokumentationen werden durchgeführt, sofern eine Einverständniserklärung der Eltern vorliegt.
  • Die Eltern werden beim Erstgespräch über die Bildungsdokumentationen informiert. Die Systeme werden ihnen beim Elterngespräch erläutert und Fragen beantwortet.
  • Die Verantwortung für die fachgerechte Dokumentation liegt bei der zuständigen pädagogischen Fachkraft. Bei uns in der Einrichtung werden die Beobachtungen bzw. Dokumentationen im Gruppenteam (mind. 2 Mitarbeitende) erarbeitet, um ein objektives Ergebnis zu verfassen.
  • Nach Absprache haben Eltern die Möglichkeit Einblick in die Dokumentation zu erhalten. Eine Weitergabe oder Einsicht von Dritten ist nur mit schriftlichem Einverständnis der Eltern möglich.

Am Ende der Kindergartenzeit werden den Eltern alle Bildungsdokumentationen ausgehändigt.          

  • Die Bildungsdokumentationen sind vor einem einfachen Zugriff Dritter geschützt.
  • Einmal jährlich finden auf Grundlage der ausgefüllten Bildungsdokumentationen Entwicklungsgespräche mit den Eltern statt. Bei Bedarf auch häufiger.

 

Ablauf der Eingewöhnung

  • Terminvereinbarung Aufnahmegespräch ca. 4 Wochen vor Vertragsbeginn
  • Aufnahmegespräch mit Vereinbarung von Terminen zur Eingewöhnung und dem gemeinsamen ausfüllen des Protokollbogens zur Aufnahme.
  • Erster Eingewöhnungstermin nachmittags mit Bezugsperson und dem Mitarbeitenden, der das Kindes bei der Eingewöhnung betreut (findet im zukünftigen Gruppenraum des Kindes statt)
  • Weitere Eingewöhnungstermine finden am Vormittag statt und richten sich nach den individuellen Bedürfnissen (Anzahl der Termine, Dauer etc.) des Kindes. Bezugspersonen bleiben so lange in der Einrichtung, bis das Kind Vertrauen zum Bezugserzieher gefasst hat.
  • Wichtig ist uns, dass Eltern sich von ihrem Kind verabschieden, damit keine Verlustängste entstehen.
  • Am Ende eines Eingewöhnungstages reflektieren Bezugserzieher und Bezugsperson des Kindes den Tag und legen fest, wie die Eingewöhnung fortgeführt wird.
  • Die Mitarbeitenden untereinander reflektieren die Eingewöhnung des Kindes und tauschen sich über weitere pädagogische Maßnahmen aus.
  • Gibt es unvorhersehbare Schwierigkeiten oder wichtige Informationen (z.B. Allergien, Diabetes etc.) die einen medizinischen Notfallplan erfordern, werden alle Mitarbeitenden auf einer Dienstbesprechung darüber informiert und ggf. eingewiesen.
  • Ist das Kind in die Gruppe integriert, trennt sich ohne große Probleme von der Bezugsperson und fühlt sich in der Einrichtung wohl, beginnt der normale Kindergartenalltag für das Kind.

Inklusion

Der evangelische Kindergarten Isenstedt ist ein Kindergarten für alle. Wir bieten Ihrem Kind die Möglichkeit der Inklusion. Dieses bedeutet für unsere Arbeit, dass jedes Kind, auch jene mit Beeinträchtigungen, täglich dazu gehören. Es ist unser Ziel eine Gesellschaf5t zu schaffen, an der jedes Kind teilhaben darf und jedes Kind sich einbringen kann.

Diese Grundlage bietet die Chance für Beeinträchtigte und Nichtbeeinträchtigte Kinder sich selbst und die anderen in ihrer jeweiligen Besonderheit zu erleben. Mit der Intention nach Akzeptanz und Wertschätzung jedes einzelnen, vermitteln wir den Kindern sich einander vorurteilslos und angstfrei zu begegnen.

Wir streben danach eine Lernumgebung zu schaffen, welche die Vielfältigkeit der Kinder berücksichtigt. Gemeinsames Leben und Lernen in unserer Einrichtung werden ermöglicht, indem nicht das Kind an die Methode, sondern die Methode an das Lern-und Erkenntnisvermögen des Kindes angepasst wird. Im Sinne der Inklusion kann jedes Kind in unserer Einrichtung sich in seinem Tempo ganz nach seinen individuellen Fähigkeiten weiter entwickeln.

Wir ermöglichen den Kindern alltagsintegrierte Angebote, welche auf die Interessen, Bedürfnisse und Fertigkeiten der Kinder ausgerichtet sind. So begegnen wir uns im Hause miteinander vorurteilslos und angstfrei. Das Miteinander fördert die Entwicklung der Sprache, der Motorik, das Selbstbewusstsein, die Wahrnehmungsbereiche und die sozialen Handlungskompetenzen der Kinder.

Die Inklusion beeinträchtigter, oder von Beeinträchtigung gefährdeter Kinder entspricht dem Wunsch von Eltern. Infolge der Inklusion erhalten Kinder mit Förderbedarf die Perspektive tagtäglich teilzuhaben und einbezogen zu werden. Jedes Kind kann mit all seinen Besonderheiten unsere Einrichtung besuchen. Das Kind erhält dadurch die Möglichkeit, im familiären und Wohnortnahem Umfeld zu bleiben und geknüpfte soziale Kontakte zu stabilisieren.

Unsere Einrichtung ist weitestgehend barrierefrei.

Wir beraten die Eltern in Fragen der Inklusion und vermitteln, begleiten und kooperieren mit Ärzten, dem Gesundheitsamt und Therapeuten.

     

U3 Betreuung

Unsere pädagogische Arbeit umfasst auch die Betreuung, Begleitung und Bildung von Kindern unter 3 Jahren.

Bei der Betreuung der jüngeren Kinder legen wir Wert darauf, dass zunächst das Vertrauen der Kinder zu uns Mitarbeitenden aufgebaut wird. Uns ist eine professionelle und am Kind orientierte Eingewöhnung wichtig. Dadurch entsteht eine enge Bindung und Beziehung zum einzelnen Kind. Wir arbeiten in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell. Dieses bietet einen schonenden Übergang vom Elternhaus in die Einrichtung.

Wir versuchen dem Kind eine kontinuierliche Bezugsperson zu sein. Dies ist bei der beziehungsvollen Pflege (wickeln, essen, schlafen) besonders wichtig.

Weiterhin gewähren wir eine altersentsprechende und individuelle Förderung und Betreuung. Wir unterstützen die Kinder beim Spracherwerb. Bei gruppeninternen Bildungsangeboten haben sie die Möglichkeit, Erfahrungen mit verschiedenen Materialien und Methoden zu machen. Für das Spielen, Erforschen, Experimentieren und Beobachten lassen wir ihnen viel Zeit und Raum. Wir geben den Kindern die Möglichkeit, verschiedene Bewegungserfahrungen zu machen und ihren Körper zu erleben.

Gleichzeitig vermitteln wir ihnen durch unsere religionspädagogische Arbeit, die christlichen Werte und das Vertrauen zu Gott.

Wir begleiten die Kinder auf ihrem Weg in die Selbständigkeit und stärken ihr Selbstbewusstsein. Aus diesem Grund geben wir ihnen schon früh die Möglichkeit, ihrem Entwicklungsstand entsprechend, Tätigkeiten selbst zu probieren und durchzuführen. Es ist uns ein Anliegen, die soziale Entwicklung der Kinder zu begleiten und zu fördern.

Uns ist wichtig, dass wir die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern und Kinder ernst nehmen und respektieren. Wir unterstützen und beraten Eltern in Fragen der Erziehung. Ein täglicher Austausch mit den Eltern über die Aktivitäten der Kinder ist uns wichtig.

 

Beziehungsvolle Pflege

  • Jedes Kind unserer Einrichtung besitzt persönliche Eigentumsfächer. Diese sind mit Namen und Garderobenschild gekennzeichnet. Die Kinder bringen von zu Hause ihre Wechsel-, Wickel- und Pflegeutensilien mit. Dadurch sind die Pflegeprodukte individuell auf jedes Kind abgestimmt .Beim Wickeln und Toilettengängen werden die Hygienevorschriften eingehalten.

Der Wickelvorgang wird dokumentiert. Besonderheiten werden schriftlich festgehalten

und mit den Eltern kommuniziert. Bei pflegerischen Tätigkeiten begleiten und unterstützen die Fachkräfte der Einrichtung. Die intimen Pflegesituationen werden überwiegend von den Bezugspersonen übernommen. In Einzelfällen übernimmt eine den Kindern vertraute Person die Pflegesituation. Praktikanten der Einrichtung sind von den Pflegesituationen ausgenommen.

  • Durch die Gewährleistung der Anwesenheit einer vertrauten Bezugsperson werden die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt und darauf eingegangen. Beim Aufnahmegespräch erfragen die Bezugspersonen diese von den Eltern Aufnahmebogen). Im regelmäßigen Austausch werden diese Informationen an die Mitarbeitenden weitergegeben. Dieses bezieht sich auf Pflegegewohnheiten, Essverhalten (Vorlieben, Abneigungen, Allergien) und Schlafrituale.
  • Wickelbedürfnisse werden individuell berücksichtigt und durchgeführt. Allen U3 Kindern wird die Möglichkeit geboten sich nach Bedarf auszuruhen. Hierfür steht den Kindern ein eigener Schlafplatz zur Verfügung.

Durch das gleitende Frühstück haben die Kinder die Möglichkeit selbstbestimmt nach ihren Bedürfnissen zu frühstücken. Getränke stehen jederzeit zur Verfügung.

  • Die pädagogischen Fachkräfte orientieren sich an den Bedürfnissen des Kindes. Sie gehen auf ihre Wünsche ein. Dabei werden die individuellen Fähig- und Fertigkeiten berücksichtigt und bei Bedarf begleitend unterstützt.
  • Die Fachkräfte gestalten die Eins-zu-eins Situationen in einer angemessenen Atmosphäre und begleiten ihre Handlungen sprachlich.

Unsere Ziele

  1. Selbstwertgefühl

Als Team ist es uns wichtig, die Kinder bei der Entwicklung ihres Selbstwertgefühls zu unterstützen. Bedenkt man, mit welchen unterschiedlichen Grundvoraussetzungen (bedingt durch Familie, Umfeld, Alter, Entwicklungsstand, usw.) die Kinder zu uns in die Einrichtung kommen, ist es zunächst notwendig, sie intensiv zu beobachten. So stellen wir fest, wie wir ihnen behilflich sein können, wo wir sie ermutigen müssen, wann Trost, Verständnis und Zuhören wichtig sind. Denn Selbstwertgefühl baut sich auf, wenn ein Kind

  • „Nein“ sagen darf
  • Eigene Wege im Lösen von Problemen finden darf
  • Gefühle äußern darf
  • Verantwortungsbewusstsein zeigen darf.
  1. Sozialverhalten

Auf der anderen Seite ist es uns ein Anliegen, das Sozialverhalten der Kinder zu fördern. Gemeinsam mit ihnen erleben, lernen, und erarbeiten wir

  • Orientierung an Werten
  • Anerkennung von Regeln
  • Hilfsbereitschaft
  • Toleranz
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Achtung fremden Eigentums
  • Verständnis
  • Wir- Gefühl

 

Bildungsbereiche in der Praxis

  • Bewegung

Ein Grundbedürfnis des Kindes ist es, sich zu bewegen und die räumliche und dingliche Welt mit allen Sinnen kennen und begreifen zu lernen. Bewegung zieht sich durch den ganzen Alltag der Kinder:

  • Morgenkreis
  • Bewegungsraum mit Platz zum freien Entfalten
  • Freispiel
  • Außengelände
  • Bewegungsangebote auf Gruppenebene
  • Materialvielfalt
  • Körper, Gesundheit und Ernährung

Körperliches und seelisches Wohlbefinden ist eine grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung und Bildung und ein Grundrecht von Kindern.

  • Mahlzeiten/ Kennenlernen von Tischkulturen
  • Mahlzeiten anfertigen
  • Körperpflege
  • Projekt „Zahngesundheit“
  • Wickeln/ Beziehungsvolle Pflege
  • Sprache und Kommunikation

Sprache hat die wichtige Funktion der Mitteilung und Verständigung sowie des Ausdrucks und der Äußerung von Bedürfnissen. Die Entwicklung der Sprache ist sehr eng mit der Entwicklung der Identität und Persönlichkeit eines Menschen verbunden. Sprache und Kommunikationsfähigkeit sind grundlegende Voraussetzungen für die emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern.

  • Morgenkreis
  • Literacy
  • Plattdeutsch
  • Reime, Fingerspiele, usw.
  • Basik
  • Vielseitige Sprachanlässe schaffen
  • Festigung und Erweiterung des Wortschatzes
  • W-Fragen
  • Soziale und (inter-) kulturelle Bildung

Unter dem Begriff „Soziale Bildung“ versteht man die Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit. Die Persönlichkeit der Kinder entwickelt sich durch die Interaktion mit anderen Menschen.

  • Morgenkreis
  • Konfliktlösungsstrategien gemeinsam mit den Kindern entwickeln
  • Mit Respekt und Rücksicht auf andere zugehen
  • Eigene und fremde Bedürfnisse wahrnehmen
  • Beziehungsaufbau
  • Schwächen und Stärken erkennen und akzeptieren
  • Regeln kennenlernen und einhalten

 

  • Musisch- ästhetische Bildung

Kinder entwickeln sich durch aktive und kreative Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Sie lernen hauptsächlich über Wahrnehmung und Erfahrungen aus erster Hand. Sinnliche Wahrnehmung und Erlebnisse fördern die Kreativität und Fantasie der Kinder.

  • Morgenkreis
  • Andachten
  • Musikinstrumente
  • Kreativangebote (z.B. Malen, Basteln, usw.)
  • Sinnesanregende Raumgestaltung
  • Materialvielfalt (z.B. Karton, Wolle, Knete, Holz, Sand…)
  • Sinnesanregende, zu musikalischen Tun motivierend gestaltende Bereiche

      

  • Religion und Ethik

Kinder lernen Gefühle, wie z.B. Angst Verlassenheit, Vertrauen, Geborgensein, Glück, Scheitern, Mut und Hoffnung kennen. Sie benötigen daher von Anfang an Zuneigung, Annahme und Liebe.

  • Andachten
  • Gemeinsames Beten
  • Religiöse Literatur
  • Religiöse Symbole
  • Gestalten von Feiern und Gottesdiensten
  • Religionspädagogischer Morgenkreis
  • Mathematische Bildung

Unsere Welt steckt voller Mathematik. Kinder erlaben Mathematik in für sie interessanten und bedeutsamen Zusammenhängen.

  • Lieder, Fingerspiele , Abzählreime
  • Regelspiele
  • Bauecke, Konstruktionsmaterial (z.B. Legos und Bausteine)
  • Kennenlernen von Zeitmaßen (z.B. Sanduhren, Wochentage)
  • Kennenlernen von Farben, Zahlen und Formen
  • Entenland/ Zahlenland
  • Naturwissenschaftliche- technische Bildung

Kinder sind ständig dabei, mit Fragen und Ausprobieren etwas über ihre Umwelt herauszufinden. Sie verfolgen mit großem Interesse die Vorgänge in ihrer Umgebung. Kinder entdecken Zusammenhänge in der Natur, lernen sie zu verstehen und einzuordnen.

  • Beantworten von W-Fragen
  • Haus der kleinen Forscher
  • Naturbeobachtungen
  • Spaziergänge und Ausflüge
  • Naturbeobachtungen, wie z.B. Jahreszeiten, Wetter, usw.

      

  • Religion und Ethik

Kinder lernen Gefühle, wie z.B. Angst Verlassenheit, Vertrauen, Geborgensein, Glück, Scheitern, Mut und Hoffnung kennen. Sie benötigen daher von Anfang an Zuneigung, Annahme und Liebe.

  • Andachten
  • Gemeinsames Beten
  • Religiöse Literatur
  • Religiöse Symbole
  • Gestalten von Feiern und Gottesdiensten
  • Religionspädagogischer Morgenkreis
  • Mathematische Bildung

Unsere Welt steckt voller Mathematik. Kinder erlaben Mathematik in für sie interessanten und bedeutsamen Zusammenhängen.

  • Lieder, Fingerspiele , Abzählreime
  • Regelspiele
  • Bauecke, Konstruktionsmaterial (z.B. Legos und Bausteine)
  • Kennenlernen von Zeitmaßen (z.B. Sanduhren, Wochentage)
  • Kennenlernen von Farben, Zahlen und Formen
  • Entenland/ Zahlenland
  • Naturwissenschaftliche- technische Bildung

Kinder sind ständig dabei, mit Fragen und Ausprobieren etwas über ihre Umwelt herauszufinden. Sie verfolgen mit großem Interesse die Vorgänge in ihrer Umgebung. Kinder entdecken Zusammenhänge in der Natur, lernen sie zu verstehen und einzuordnen.

  • Beantworten von W-Fragen
  • Haus der kleinen Forscher
  • Naturbeobachtungen
  • Spaziergänge und Ausflüge
  • Naturbeobachtungen, wie z.B. Jahreszeiten, Wetter, usw.
  1. Vertrauen/ Gottvertrauen

Doch bevor wir die vorherigen Ziele erreichen können, ist es notwendig, den Kindern Vertrauen/ Gottvertrauen zu vermitteln. Dazu wollen wir ihre Probleme wahrnehmen und ihnen zuhören. In unserer Einrichtung, erfahren sie Geborgenheit, welche sich darin spiegelt, dass sie gerne zu uns kommen, sich bei uns wohl fühlen und dieses auch zeigen. Wenn dieses gegeben ist, ist das die beste Vorraussetzung für eine gefestigte Persönlichkeit im späteren Leben.

Jesus segnet die Kinder und sie brachten die Kinder zu ihm, dass er sie anrührte. Die Jünger aber fuhren sie an. Da es aber Jesus sah, ward er unwillig und sprach zu Ihnen: „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes“. Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.

                                                                  Markus 10, Verse 13-16

 

Glauben erleben       

Wir möchten, dass die Kinder Gott und Jesus Christus im Kindergarten entdecken können und lernen, ihr Leben mit ihnen in eine persönliche Beziehung zu bringen. Sie lernen Gott kennen, durch des Erzählen und Spielen von biblischen Geschichten, Singen von christlichen Liedern, Beten, Besuchen in der Kirche und das gelebte Vorbild der Erwachsenen (Nächstenliebe, Trost, Zuhören; Zeit haben, Konsequenz und Verlässlichkeit). Kirchliche Feiertage, wie Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Erntedank… werden von und gemeinsam mit den Kindern erarbeitet. Das Einbringen in die Gemeindearbeit geschieht durch das feiern von Familiengottesdiensten und Besuchen beim Seniorenkreis.

Ebenso feiern wir einmal im Monat eine Kindergartenandacht mit unserem Pfarrer. Einmal wöchentlich findet in den Gruppen ein religionspädagogischer Morgenkreis statt.

 

 

  • Religionspädagogischer Morgenkreis

Unser religionspädagogischer Morgenkreis findet 1x wöchentlich gruppenintern statt. Mit dem anzünden der Kerze, verbinden die Kinder, die Geschichten von Gott und Jesus. Die Geschichten werden anschaulich und variabel erzählt. Wir begrüßen uns mit dem Lied: „ Ich sag dir guten Morgen“, welches wir auch in jedem Familiengottesdienst als Eingangs- bzw. Begrüßungslied singen.

  • Monatliche Andacht mit dem Pfarrer

Am letzten Freitag im Monat, besucht uns unser Pfarrer. Alle Kinder treffen sich im Bewegungsraum, um gemeinsam eine Kindergartenandacht zu feiern. Schwerpunkte dieser Andacht sind christliche Lieder, biblische Geschichten und Gebete. Die Andacht endet mit einem gemeinsam gesprochenen Segen, der durch Gesten begleitet wird.

  • Familiengottesdienste

In regelmäßigen Abständen feiern wir mit unseren Kindergartenfamilien und der Gemeinde in der Christuskirche zu Isenstedt Familiengottesdienste. Der Ablauf wird von den Mitarbeitenden in Zusammenarbeit mit dem Pfarrer geplant.

  • Biblische Symbole

Beim Betreten unserer Einrichtung wird deutlich, dass wir den evangelischen Glauben leben. Gleich im Eingangsbereich finden sie die biblischen Symbole, wie z.B. Die Bibel und das Kreuz. Diese Symbole finden auch Bedeutung im wöchentlichen pädagogischen Morgenkreis. Entsprechend der kirchlichen Feste treten diese Symbole verstärkt auf.

  • Gebete vor den Mahlzeiten

Gemeinsame Mahlzeiten beginnen mit einem Tischgebet.

Wir bieten Ihrem Kind:

  • Verlässlichkeit

     ( Wahrnehmung, Zuwendung, Werte, Freiräume und Regeln)

  • Zeit und Raum
  • zum Selbständig werden und sein
  • zur Persönlichkeitsentwicklung
  • zum Erleben, Erfahren und Umsetzen von sozialem Verhalten
  • zum Erfahren des christlichen Glaubens
  • zum intensiven und ausdauernden Spiel
  • zum experimentieren

 

  • Bildung in den Bereichen:
  • Bewegung
  • Körper. Gesundheit und Ernährung
  • Sprache und Kommunikation
  • Soziale und (inter-) kulturelle Bildung
  • Musisch- ästhetische Bildung
  • Religion und Ethik
  • Mathematische Bildung
  • Naturwissenschaftliche- technische Bildung
  • Ökologische Bildung
  • Medien
  • Ganzheitliche Entwicklung

 

 

Partizipation (Teilhabe) der Kinder

Für unsere ev. Tageseinrichtung ist die Partizipation der Kinder selbstverständlich. Durch die Partizipation erleben die Kinder demokratisches Verhalten. Dadurch fördern wir die Selbständigkeit und Verantwortungsbereitschaft der Kinder.

Partizipation erleben die Kinder:

  • Im Freispiel
  • Beim Mittagessen
  • Im Morgenkreis
  • Beim Turnen
  • Im Bewegungsraum
  • In den Räumlichkeiten der Einrichtung
  • Auf dem Außengelände

Die pädagogischen Fachkräfte entwickeln gemeinsam mit den Kindern Regelungen für das Zusammenleben in der Gruppe.

Bestehende sowie neu erarbeitende Regeln werden gemeinsam besprochen und den Kindern verständlich gemacht

Die Kinder erfahren durch die Partizipation, dass ihre Meinungen und Interessen respektiert werden.

Außerdem haben sie das Recht Beschwerde u äußern. Dabei unterstützen wir die Kinder selbständige Lösungen zu finden und nehmen hierbei eine vermittelnde Position ein.

     

„ Jedes Mal, wenn wir ein Kind etwas lehren, halten wir es davon ab es selbst zu entdecken. Was wir es aber selbst erforschen lassen, wird ihm einsichtig bleiben… sein Leben lang.“

( Jean Piaget)

 

Tagesablauf

 

 

Ein geregelter Tagesablauf gibt den Kindern Halt und Orientierung. Aus diesem Grund sorgen wir für einen festen Rahmen, der dem Tag Struktur verleiht und den Kindern Sicherheit bietet. Gleichzeitig bleibt genug Raum für spontane Aktivitäten.

Uhrzeit

Aktivität

7.00- 7.45 Uhr - 09.00 Uhr

Frühdienst/ Betreuung Marienkäfergruppe

           

Bringzeit/ Freispiel/ Frühstück

9.00- ca. 9.30 Uhr

Morgenkreis/ Freitags religionspädagogischer Morgenkreis

9.30- 11.15 Uhr

Freispiel (drinnen/draußen) / offene Angebote/ Projetphase

11.15- 12.30 Uhr

Mittagessen/ Freispiel / Abholphase

12.00- 13.45 Uhr

Mittagsruhe/ Schlafen

13.45- 14.00 Uhr

Wecken/ Abholphase 35 Block

14.15- 14.30 Uhr

Snack

14.30- 15.30/ 16.30 Uhr

Freispiel drinnen/ draußen Abholzeit

Die pflegerischen Tätigkeiten richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Kinder.

 

           

 

Übergänge

Das Leben ist von Übergängen geprägt. Es gehört zu den Herausforderungen des Alltags, sich immer wieder von vertrauten Situationen zu verabschieden und auf neue zuzugehen.

Die Bewältigung von Übergängen muss unterstützt und begleitet werden. Eine Grundlage ist die Berücksichtigung der individuellen Entwicklungsvoraussetzungen und Lebenslage des Kindes. Die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Tageseinrichtung sowie anderen Kooperationspartnern und Institutionen erleichtert dem Kind und seiner Familie die Orientierung in Übergangssituationen. Neue Anforderungen durch Unbekanntes bieten dem Kind die Chance seine Kompetenzen zu erweitern. Gelungene Übergänge stärken das Vertrauen des Kindes in die eignen Kräfte und damit seine Resilienz.

Übergang zur Schule

Im letzten Kindergartenjahr nehmen die Vorschüler am Maxiclub teil. Er findet jeden Montag, außer in den Ferien, von 14.00 – 16.00 Uhr im Kindergarten statt und wird von zwei Mitarbeitenden geleitet.

Zu Beginn des Maxiclubs setzen sich die Kinder und Erwachsenen im Stuhlkreis zusammen und beginnen mit einem gemeinsamen Lied. Die Puppen Emma und Paul sind ein fester Bestandteil des Maxiclubs.

Die Mitarbeitenden bearbeiten mit den Kindern verschiedene, auf die Schule vorbereitende Themen, wie z.B. Zahlen, Formen, Buchstaben, Uhrzeit, Schleife binden und ihre Adresse.

Dabei werden die Bildungskriterien des Landes Nordrhein Westfalen berücksichtigt.

Des Weiteren steht ein Besuch der Feuerwehr, der Polizei, der Sparkasse und der Bücherei auf dem Programm.

Schule

Beim Besuch des Grundschulverbandes, lernen die Kinder das Schulgebäude, einen Teil der Lehrer und den Schulhof kennen.

Des Weiteren nehmen sie an einer Unterrichtsstunde teil, zu der sie eingeladen werden.

Zahlenland

Beim Zahlenland machen die Kinder intensive Erfahrungen im Zahlenraum von 1-10. Dabei werden sie spielerisch mit den Mengen vertraut gemacht.

Es werden 10 Einheiten von einer dafür geschulten Mitarbeitenden durchgeführt.

     Wassergewöhnungskurs

Im Frühjahr wird für die Vorschüler ein Wassergewöhnungskurs angeboten, der im Lehrschwimmbecken der benachbarten Grundschule stattfindet. Eine ausgebildete Rettungsschwimmerin und eine Mitarbeitende leiten den Kurs.

Seniorenkreis

Einmal im Jahr gestalten die Vorschüler einen Teil vom Seniorenkreis im Gemeindehaus in Isenstedt. Hierbei wird den Senioren von den Vorschülern etwas vorgesungen und vorgespielt.

     Verkehrserziehung

In Zusammenarbeit mit der Polizei, findet im Maxiclub Verkehrserziehung statt. Hierbei wird unter anderem mit den Kindern ihr Verhalten im Straßenverkehr trainiert. Außerdem besuchen sie die Puppenbühne und die Veranstaltung „Sicher durch den Mühlenkreis“.

     BISC/ HLL

Das BISC Ist ein Testverfahren, um festzustellen, ob ein Kind von einer Lese- Rechtschreibschwäche bedroht ist. Er wird mit den Kindern ein Jahr bevor sie zur Schule kommen durchgeführt.

Diesen Test macht eine eigens dafür geschulte Mitarbeitende.

Sollte ein Kind in den Förderbereich fallen, wird es über 20 Wochen,

täglich 10 Minuten von einer dafür fortgebildeten Mitarbeitenden gefördert.

Dokumentation

Wir erstellen Bildungsdokumentationen und tauschen uns mit den Lehrkräften, nach Entbindung der Schweigepflicht, aus. Besteht zu diesem Zeitpunkt schon Förderbedarf, wird das Kompetenzzentrum hinzugezogen.

     Zusammenarbeit Kindergarten – Schule

Die Mitarbeitenden des Kindergartens und die Lehrer der Grundschule treffen sich zwecks Austauschs. Hier wird der Entwicklungsstand der Vorschüler besprochen. Dafür liegt die Einverständniserklärung der Eltern vor.

 

     Übernachtung

Zum Abschluss der Kindergartenzeit findet für die Vorschüler eine Übernachtung von Freitag auf Samstag im Kindergarten statt. Bei dieser Aktion essen wir gemeinsam zu Abend und gehen anschließend auf Schatzsuche. Die Übernachtung endet mit einem gemeinsamen Frühstück und dem überreichen der Malmappe und des Abschiedsgeschenkes (Gutschein für eine Foto CD von der Übernachtung.

Übergang innerhalb der Tageseinrichtung: Gruppenwechsel

 

Wird ein Kind in der Marienkäfergruppe im laufenden Kindergartenjahr drei Jahre alt, so wechselt es zum neuen Kindergartenjahr in die Igel- oder Hasengruppe. Ein Gruppenwechsel kann aber auch im laufemden Kindergartenjahr vollzogen werden, wenn es Wunsch der Eltern ist, die Ausstattung der Gruppe und/oder die Gruppenkonstellation nicht zu den Bedürfnissen des Kindes passen bzw. diese nicht befriedigen.

Team
In einer Gruppendienstbesprechung wird darüber gesprochen, für welches Kind ein Gruppenwechsel in Frage kommt.

Mit Blick auf die Gruppenkonstellationen wird geschaut, welche Gruppe für die einzelnen Kinder in Frage kommen könnte.

Eltern
In einem Gespräch mit den Eltern wird über den Gruppenwechsel und dessen Ablauf gesprochen.
Die Eltern können einen Wunsch äußern, in welche Gruppe ihr Kind wechseln soll. Gemeinsam wird dann besprochen in welche Gruppe das Kind dann wechseln wird.

Aktuelle Gruppe
Der Gruppenwechsel der betroffenen Kinder wird im Morgenkreis thematisiert und in der Gruppe symbolisiert (Koffer mit Fotos).
Des Weiteren wird ein Kalender geführt, an dem die Kinder erkennen können wir lange es noch bis zum Gruppenwechsel dauert.
Die Kinder werden dann im Morgenkreis von der Gruppe verabschiedet und in ihre neuen Gruppen begleitet.

Neue Gruppe

Das Kind besucht die neue Gruppe vor dem Gruppenwechsel vor dem Wechsel über mehrere Tage für ein paar Stunden um die Gruppe kennen zu lernen.
Wenn die Kinder in ihrer Gruppe verabschiedet wurden, ziehen sie im Rahmen eines Morgenkreises in die neue Gruppe ein. Hier werden sie von den Mitarbeitenden der jeweiligen Gruppe sowie den Kindern begrüßt und dürfen sich ihr neues Garderobenschild aussuchen.

Zusammenarbeit mit Eltern

„ Sie“ und „Wir“ - Ein gutes Team

Der Kontakt zu Ihnen als Eltern/ Erziehungsberechtigten ist uns ein wichtiges Anliegen.

Veranstaltungen in der Einrichtung bieten eine gute Gelegenheit, um sich kennen zu lernen.

Zum persönlichen Gespräch stehen wir Ihnen gerne in der Einrichtung oder auch bei Ihnen zu Hause zur Verfügung. Eine Terminabsprache gewährleistet, dass das Gespräch gut vorbereitet und ohne Störungen verlaufen kann.

Möchten Sie wissen, wie sich Ihr Kind in der Gruppe verhält, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, einmal einen Vormittag in der Gruppe zu hospitieren.

Ist Ihr Kind während der Kindergartenzeit einmal erkrankt, entschuldigen Sie es bitte durch einen kurzen Telefonanruf, damit wir informiert sind und nicht unnötig mit geplanten Aktivitäten warten. Bitte denken sie daran, ansteckende Krankheiten sind meldepflichtig und werden als Information in der Einrichtung bekannt gemacht (wichtig z. B. für Schwangere).

Alle aktuellen Nachrichten und Informationen erfahren Sie an der Informationstafel oder durch einen Elternbrief, den Ihr Kind mit nach Hause bringt.

Haben Sie (kritische) Fragen zur Kindergartenarbeit, neue Ideen oder Anregungen, vielleicht Wünsche, freuen wir uns über jede Art der Mitarbeit.

Auch für Ihre Mithilfe bei Festen und anderen Gelegenheiten und dem Ausfüllen von Elternfragebögen sagen wir jetzt schon: Vielen Dank!

 

Ihnen als Eltern bieten wir:

  • Plätze für Kinder ohne/ mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung im Alter von 1 Jahr bis zur Einschulung. Dabei sind auch Kinder ohne, bzw. anderer Konfessionen herzlich willkommen
  • Zuverlässige, professionelle Betreuung der Kinder durch fachkompetentes Personal
  • Ein offenes Haus für andere Kulturen
  • Elterngespräche und Beratung
  • Einblicke in den Kindergartenalltag ( Hospitation)
  • Elternabende zu verschiedenen Themen
  • Vermittlung von Beratungsstellen und Therapeuten

   ( Logopäden, Ergotherapeuten…)

  • Familien-Angebote ( Feste, Gottesdienste, Fahrten…)
  • Bildungsdokumentationen

Wir erwarten von Ihnen:

Es ist uns wichtig, dass sich Ihre Kinder in unserem Kindergarten wohlfühlen.                                                                                                        

Deshalb legen wir Wert auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern/ Erziehungsberechtigten und Mitarbeitenden der Einrichtung.

Diesem liegt zu Grunde:

  • Gegenseitiges Vertrauen
  • Informationsweitergabe bezüglich der Entwicklung Ihres Kindes
  • Einhaltung der Regeln
  • Interesse am Geschehen im Alltag des Kindes

gelegentliche Mithilfe bei besonderen Aktionen

 

Partizipation der Eltern

Unsere ev. Tageseinrichtung versteht sich mit ihrem Bildungs- Erziehungs- und Betreuungsauftrag als Partner für Eltern und Familien. Die Eltern können am Alltag unserer Tageseinrichtung teilnehmen, diesen mitgestalten und die Entwicklung und Bildung der Kinder begleiten.

Folgende Möglichkeiten ergeben sich durch die Partizipation:

  • Hospitation nach Absprache mit den pädagogischen Fachkräften
  • Elternversammlung
  • Aktives Einbringen in Kindergartenprojekte
  • Begleitung an Festen, Gottesdiensten und Aktionen
  • Aktive und passive Teilnahme am Förderverein
  • Abfrage und Mitsprache bei der Auswahl von Themenelternabenden
  • Die Eltern haben die Möglichkeit, Einblick in die Bildungsdokumentation zu erhalten
  • Elterngespräche

Über die Elternfragebögen haben die Eltern eine weitere Möglichkeit, Wünsche Anregungen und auch Kritik zu äußern.

 

Schlusswort

An der Erstellung dieser Konzeption 2002 waren beteiligt:

  • Claudia Doehring
  • Marion Gosewehr
  • Irmhild Bösch
  • Edeltraud Piewitt
  • Antonia Oreskina
  • Peggy Wiese
  • Melanie Gertke

 

Überarbeitet/ aktualisiert wurde die Konzeption 2012 von folgenden Mitarbeitenden:

  • Claudia Doehring
  • Peggy Wiese
  • Marion Gosewehr
  • Andrea Köster
  • Agatha Peters
  • Natalia Schäfer
  • Ina Boldt
  • Sebastian Döding

 © by Kindergarten Isenstedt 2012

Überarbeitet/ aktualisiert wurde die Konzeption 2017 von folgenden Mitarbeitenden:

 

  • Claudia Doehring
  • Peggy Wiese
  • Marion Gosewehr
  • Andrea Köster
  • Stefanie Lübking-Riechmann
  • Natalia Dik
  • Marianka Brocksiek
  • Angelaka Westerfeld
  • Klaudia Kokai
  • Jacqueline Ottenberg
  • Melanie Riebe
  • Sarah Lorenz

 © by Kindergarten Isenstedt 2017

 

Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben, die Konzeption des evangelischen Kindergarten Isenstedt zu lesen.

Dieser Leitfaden unserer Arbeit soll dazu dienen, pädagogische Handlungsweisen besser zu verstehen. Die vollständige

schriftliche Konzeption liegt in der Einrichtung in der Elternecke zur Einsicht aus.

 

               

           

 

Liebe Eltern

es ist uns wichtig, dass Sie Ihr Kind persönlich anmelden, um einen Einblick in die von Ihnen ausgewählte Einrichtung zu erhalten. So haben Sie auch die Möglichkeit, uns wichtige Informationen über Ihr Kind mitzuteilen.

Für Sie, deren Kinder noch nicht in den Kindergarten gehen, ist es wichtig was Ihr Kind für den Kindergartenalltag benötigt

Dazu folgende Liste :

Unsere Betreuungsangebote und Zeiten:

45 Std. Buchung:        

7.00 Uhr - 16.30 Uhr (Mo-Do)
7.00 Uhr - 15.30 Uhr (Fr)

35 Std. Buchung, geteilt:       

7.00 Uhr - 12.30 Uhr (Mo-Fr)
sowie 14.00 Uhr - 16.00 Uhr (Mo-Do)

35 Std. Buchung, geblockt:

7.00 Uhr - 14.00 Uhr (Mo-Fr)

25 Std. Buchung:         

7.30 Uhr - 12.30 Uhr (Mo-Fr)

 

Betreuungsangebote:

Wir bieten den Kindern altersgerechte Lernerfahrungen an. Gemeinsam mit Kindern in ihrem Alter, können die Kinder bei uns an verschiedenen Bildungsangeboten teilhaben.
Je nach Alter der Kinder variieren die Angebote:

Leitung:

Claudia Doehring 


Marienkäfergruppe:

Peggy Wiese (Gruppenleitung)

Stefanie Lübking-Riechman (integrations Fachkraft)

Jacqueline Ottenberg (pädagogische Fachkraft)

Margarita Suckau (Berufspraktikantin)

Hasengruppe:

Klaudia Kokai (Gruppenleitung)

Andrea Köster (pädagogische Fachkraft)

Angelika Westerfeld (integrations Fachkraft)

Sarah Lorenz (Anerkennungspraktikantin)


Igelgruppe:

Marianka Brocksiek (Gruppenleitung)

Marion Gosewehr (Kinderpflegerin)

Melanie Riebe (pädagogische Fachkraft)

Natalia Dik (pädagogische Fachkraft)

Michelle Bergsieker (Ausbildung Kinderpflegerin Oberstufe)